NO-BOOSTER – WIRKUNGS-MECHANISMEN. / ERNHÄHRUNG

NO-BOOSTER – WIRKUNGS-MECHANISMEN.

Olimp Sport Nutrition
2018-03-28

Die Nahrungsergänzungsmittel, die zur Gruppe der NO–Booster zählen, werden durch eine große Gruppe der Wettkampfteilnehmer im Kraftsport, Kraft-Ausdauersport, figurformenden Sportarten und von Amateuren benutzt. Wie wirken sie und warum lohnt es sich, sie zu verwenden?

Die Nahrungsergänzungsmittel unter der Bezeichnung NO–Booster sollen die Stickstoffoxidproduktion steigern und den Transport von Sauerstoff und Nährverbindungen im Organismus verbessern.

Die mit Sauerstoff versorgten Muskeln sind zu erhöhter Leistung fähig und regenerieren schneller nach dem Training. No-Booster sind aus der sog. Vasodilatation bekannt, das heißt der Erweiterung der Blutgefäße durch Lockerung derer glatten Muskeln. Das verleiht das Gefühl „der Pumpe“ und begünstigt die Sauerstoffversorgung der Muskeln während des Trainings. Das bewirkt im Weiteren eine Begünstigung der Entwicklung der Kraft und der Muskelmasse.

 

Der Grundbestandteil der meisten Booster ist L-Arginin. Ihre wichtigste Aufgabe ist die Produktion von Stickstoffoxid (seine Rolle wurde oben besprochen). Es beeinflusst die Entstehung von neuen Muskelzellen und wirkt prophylaktisch im Bereich der Krankheiten vom Blutgefäßsystem. Der zweithäufigste Bestandteil der Booster ist Citrullin, das ähnlich wie Arginin für die Synthese von Stickstoffoxid verantwortlich ist. Es optimiert den Metabolismus und beschleunigt den Regenerationsprozess des Gewebes.

 

Arginin ist ein Vorläufer von Stickstoffoxid. Wenn es ein Molekül herstellt, wandelt es sich in Citrullin um. Dieses stellt erneut Arginin her, das zur wiederholten Produktion von Stickstoffoxid bereit ist. Deshalb bilden diese beiden Aminosäuren in der Regel die Grundlage für Sport-Nahrungsergänzungsmittel, die als sog. NO-Booster verwendet werden.

 

Nach dem Verzehr des Nahrungsergänzungsmittels dringt das Arginin (eventuell das Citrullin) aus dem Verdauungstrakt in den Blutkreislauf.  Die Endothelzellen der Blutgefäße sind mit speziellen Vertiefungen der Zellhaut ausgestattet, die Caveolae genannt werden. In diesen Vertiefungen sammelt sich das Arginin, wie auch spezielle Transport-Proteine, die das Arginin in das Innere der Endothelzellen befördern.

 

Jetzt muss das Acetylocholin wirken, das sich mit einem Rezeptor in der Zellhaut verbindet. Das Signal des angeregten Rezeptors aktiviert ein spezielles Enzym – Synthase von Stickstoffoxid (NOS) – das die Produktion von NO aus Arginin katalysiert. Erst das auf diese Art und Weise hergestellte Stickstoffoxid dringt in die Zellen der glatten Muskeln der Blutgefäße, erweitert sie und ruft den Effekt der Vasodilatation hervor.

 

NO–Booster Effekte

Ein Effekt der Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln dieser Art ist vor allem die Erhöhung der Trainingsmöglichkeiten, die Beschleunigung der Regenerationsprozesse nach dem Training und die Erweiterung der Durchlassfähigkeit der Blutgefäße, was den Effekt der „Muskelpumpe“ zu erzielen ermöglicht.

 No-Booster sind legale und völlig sichere Mittel. Man muss jedoch die richtige Dosierung beachten und sich vergewissern, dass sie keine Substanzen enthalten, die für unseren Organismus schädlich sein könnten.